Jacobus major oder der Ältere

zählt zu den zwölf Aposteln. Sein Bruder war Johannes, der Lieblingsjünger Jesu. Die beiden Söhne des Zebedäus werden auch die Donnersöhne genannt.

In den Darstellungen erkennt man den Apostel an folgenden Attributen:

Buch
Hinweis auf den Apostel und Verkünder des Evangeliums. 

Schwert erinnert an seinen Tod durch Enthauptung im Jahre 44 unter Herodes Agrippa I.                                                  
Ritter auf weißem Pferdweist hin auf die Schlacht im Jahre 844 bei Clavijo, in der Jakobus alsRitter in den Kampf gegen die Mauren eingriff, daher auch sein Beiname"Matamoros =Maurentöter".                                                                  

Pilger mit Stab, Kalebasse, Tasche, Pilgergewand mit breitkrempigem Hut und Muschel setzt sich als Darstellung durch mit der Blütezeit der Pilgerfahrt nach Santiago im Mittelalter vom 11.-15. Jh.
____________________________________________________

Zu den Aposteln zählt auch ein anderer Jacobus, genannt minor, der Jüngere.
____________________________________________________

Seit 1122 hat Santiago von Papst Calixtus II. das Recht auf ein Hl. Jahr oder año jacobeo erhalten.Ein solches Jubeljahr wird immer dann begangen, wenn der Festtag des Apostels, der 25. Juli, auf einen Sonntag fällt. Das geschieht jeweils im Rhythmus von 6 - 5 - 6 - 11 aufeinander folgenden Jahren. Die Hl. Jahre in diesem 21. Jahrhundert sind so 2004 - 2010 - 2021 - 2027 - 2032 - 2038 -2049 - 2055 - 2060 - 2066 - 2077 - 2083 - 2088 - 2094. Damit bringt das gegenwärtige Jahrhundert 14 Heilige Jahre in Santiago.

 






 

Dieser neugotische Altar in der Jakobuskirche der Pfarrei Röthleion bei Schweinfurt zeigt die entscheidenden Stationen des Apostels Jakobus des Älteren.
Von der Berufung am See Genesareth, über das Leben mit Jesus bei der Erweckung der Tochter des Jairus, der Teilhabe an der Verklärung auf Tabor und dem Leiden am Ölberg. In der Mitte thront der Apostel mit Schwert (Hinweis auf sein Martyrium) und Pilgerstab zwischen seinem Bruder Johannes (links) und Petrus (rechts).